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Miteinander Wohnen

Was treibt uns an? Motivation ist die größte Hürde auf dem Weg ins gesündere Leben

5 Tipps gegen den inneren Schweinehund

Motivation vergrößern Warum treiben wir eigentlich Sport? Während es für Männer vor allem darum geht, dass die "Maschine" funktionieren muss, möchten wir Frauen uns in unserem Körper wohl fühlen - und selbstverständlich in die Lieblingsjeans passen. In einer Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse (TK) gaben deshalb auch zwei Drittel der Frauen, aber nur die Hälfte der Männer an, dass Gesundheit der Hauptgrund ist, warum sie Sport treiben. Das am häufigsten genannte Hindernis für ein sportlicheres Leben aber ist bei beiden Geschlechtern gleich: Jedem Zweiten fehlt es an Motivation.

Wenn es um die Motivation geht, helfen kein Schulterklopfen und kein gut gemeinter Rat der besten Freundin. Ja, wir wissen es - eigentlich gibt es keine Ausrede, es nicht zu versuchen. Wenn da nicht der innere Schweinehund wäre. Krankenkassen wie die TK haben inzwischen erkannt, dass das Angebot an Gesundheitskursen wie Yoga, Vollwerternährung oder Walking allein nicht ausreicht, um Menschen für eine gesündere Lebensweise zu begeistern: "Ein großer Teil der heutigen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Beschwerden, Diabetes oder Rückenschmerzen sind mit einer gesünderen Lebensweise vermeidbar. Die meisten Menschen wissen das auch, ändern ihren Lebensstil aber dennoch nicht, weil es an Motivation fehlt. Die Eigen-Motivation ist aber die wichtigste Voraussetzung, um langfristig und vor allem nachhaltig etwas zu verändern - egal, ob um welche Lebensstilveränderung es geht.", erklärt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der Prävention bei der TK.

Anderen, die motiviert sind, fällt es dennoch schwer, das Vorgenommene auch in die Tat umzusetzen. Ihnen mangelt es nicht an Motiven, sondern an Willenskraft, der sogenannten Volition. Ob Motivation oder Volition - beides kann man lernen und trainieren. Und dafür hat die TK-Expertin Dr. Sabine Voermans einige Tipps parat: "Wichtig ist, dass man erst einmal seine erreichbaren und vor allem eigenen Ziele definiert. Wer nur die Erwartungen anderer erfüllt, wird wenig erfolgreich sein."

Damit aus den guten Vorsätzen auch Gewohnheiten werden, empfiehlt die TK:

  • Individuelle Ziele: Ziele sollten zu den eigenen Interessen passen. Wenn jemand nicht gern läuft, stehen die Chancen eher schlecht, dass er jetzt im Herbst bei Kälte und Dunkelheit zum Jogger wird. Vielleicht ist Badminton mit Freunden dann eine Alternative.
  • Etappenziele: Gerade wenn das langfristige Ziel noch weit weg ist, zum Beispiel bei einer großen Gewichtsabnahme, sollten Etappenziele gefeiert und belohnt werden. Denn nichts motiviert mehr als Erfolg. Auf Smartphone-Apps lassen sich Trainingserfolge dokumentieren und teilen. Sie eignen sich vor allem für Menschen, die ergebnisorientiert trainieren und sich für erreichte Leistungen belohnen möchten.
  • Jokertage: Je mehr man sich verbietet, desto stressiger ist das Durchhalten. Man sollte sich auch gestatten, das Training mal zu schwänzen oder zu essen, wonach einem gerade ist.
  • Coach zur Unterstützung: Ein persönlicher Coach überprüft regelmäßig die Erfolge, motiviert und ermahnt, wenn man es schleifen lässt. Wer sich diese oft teure Unterstützung nicht leisten kann, dem können Trainingsgruppen, Ernährungsprogramme oder Online-Coaches helfen, wie sie die TK auf ihrer Website www.tk.de anbietet. Auch ein gesundes Essen schmeckt zusammen mit Freunden noch besser. 

Motivation im Job - So kommt die Freude an der Arbeit zurück

Auch Zufriedenheit am Arbeitsplatz gehört zu einem gesunden Leben. Was tun, wenn das Stimmungstief da und er Job keinen Spaß mehr macht? Stellen Sie sich einmal vor, wie es wäre, Sie würden weder die Arbeit, noch die Kollegen oder das Geld haben? Motivationstrainer Carsten J. Schölzki gibt Ihnen auf http://www.focus.de/finanzen/karriere/management/motivation/tid-5265/motivation_aid_50341.html weitere Tipps, wie Sie wieder Ihren Elan im Job zurück finden. Auch die Haufe-Akademie hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt und rät u.a  zu einer tieferen Reflektion der Ursachen ebenso wie zur Selbstbelohnung. https://www.haufe-akademie.de/wdw-unzufrieden-im-job;jsessionid=B92E12B042AC0FA7748EF88448D9A842#motivationsstrategie1

15 weitere Ratschläge, um morgens zufrieden den Weg zur Arbeit anzutreten hat die Karrierebibel http://karrierebibel.de/motivation-im-job/ aufgelistet. Dort wird beispielsweise zu einem Erfolgstagebuch und dem Einsatz motivierender Bilder geraten.

Was halten Sie von Ratschlägen wie diesen? Was ist Ihr Weg, um Motivationstiefs im Job oder den inneren Schweinehund auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil zu überwinden. Schreiben Sie uns  Ihre Geschichte und helfen Sie anderen Leipzigern, ihre ganz persönliche Motivation zu finden.

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