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Miteinander Wohnen

Mehr Mut zum wilden Garten!

Es ist erstaunlich, aber in der Stadt sind für viele Vogelarten die Bedingungen besser als auf dem Land. Sie leben hier geschützter und finden Nahrung auf Grünflächen und in Parks. Doch es gibt leider auch Arten, deren Bestand im urbanen Raum zurückgeht. Unter ihnen sind die Amsel, aber auch der Haussperling, besser bekannt als Spatz.

Sperling vergrößern Der Spatz ist Deutschlands weitverbreitetster Gartenvogel und fühlt sich eigentlich wohl in der Stadt. Doch Naturräume mit viel Grün gibt es hier immer seltener, bemängeln Vogelexperten. Der Trend zur Verdichtung in den Städten führt dazu, dass Grünflächen verschwinden und zugebaut werden. Die Natur braucht aber solche Grünräume, denn dort blühen Blumen und tummeln sich Insekten, die eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel sind. Der Haussperling zum Beispiel ernährt sich hauptsächlich von Samen, Insekten und anderen wirbellosen Tieren. Er frisst außerdem unsere Abfälle. Jungtiere können dagegen nur mit Insekten überleben. Einerseits ist es sicherlich sinnvoll, die Flächen in der Stadt für Wohnraum optimal zu nutzen. Anderseits haben es Vögel damit immer schwerer.

Dem Trend entgegen wirken können vor allem Kleingärtner. Vogelexperten ermuntern Besitzer dabei im Sinne der Vögel: Mehr Mut zum wilden Garten! Denn die Pflanzenvielfalt von Obststräuchern, Laubbäumen, Blumen und wilden Ecken ist nötig, damit Vögel Nistplätze und Nahrung finden. Auch die WG UNITAS eG versucht im Rahmen der Gestaltung der Grünanlagen auf diese Themen Rücksicht zu nehmen.